Hast Du ein Eigenheim mit Garten, pflegst ihn und hast nun mit Waldameisen zu tun? Eine mehr als ärgerliche Angelegenheit, wenngleich Waldameisen als nützliche Tiere gelten. Damit es zu keinen größeren Schäden kommt, solltest Du schnell handeln.

Waldameisen bekämpfen ist ein komplexes Thema, zumal diese Spezies gerne in Häuser und Wohnungen eindringt. Es stellt sich die Frage, was wirksame Mittel sind und ob es gleich der chemischen Waffe bedarf.

Doch wie lassen sich Waldameisen bekämpfen und worauf gilt es bei der Behandlung zu achten? Diesen Fragen gehen wir in diesem Artikel ein wenig genauer auf den Punkt.

Waldameisen bekämpfen – ist das überhaupt erforderlich oder sinnvoll?

Waldameisen gelten durchaus als Plagegeister, können in Ihrem Garten aber durchaus nützlich Dinge verrichten. Es stellt sich also die Frage, ob Du überhaupt handeln musst. Da Ameisen das Erdreich düngen und für Auflockerung sorgen, helfen sie dir durchaus. Noch dazu fressen sie Schädlinge wie Spinnen oder Blattläuse auf.

Wenn Du allerdings ganze Hügel siehst und eine ganze Schar an Waldameisen Deinen Garten befällt, dann musst Du handeln. In größeren Mengen stellen sie für dich als Mensch und für mögliche Haustiere eine Gefahr dar.

Waldameisen-bekaempfen1 – waldameisen bekämpfen

Entscheidest Du sich für Maßnahmen, so musst Du beim Waldameisen Bekämpfen eines beachten – die rote Waldameise darfst Du nur passiv bekämpfen. Da diese Sorte unter Artenschutz steht, darfst Du das Volk nur verlagern. Daher musst Du im Zweifelsfall genau überlegen, ob Du handeln musst und welche Maßnahmen erlaubt sind.

Waldameisen bekämpfen: Welche Maßnahmen helfen?

Möchtest Du Waldameisen bekämpfen, so musst Du einer klaren Strategie folgen und zielführende Maßnahmen einleiten. Zunächst einmal ist es essentiell das Ameisennest zu finden.

In der Regel haben die Ameisen inklusive der Anführerin ihr Zuhause in alten Holzbeständen, Kompost oder in Mauerritzen eingerichtet. Hast Du das Nest gefunden, so eignen sich die folgenden drei Maßnahmen zur Bekämpfung der Ameisen:

  • Duftstoffe natürlicher Basis wie Lavendel, Majoran oder Thymian
  • Backpulver (natronhaltig)
  • Heißes Wasser

Dies sind drei absolute Klassiker, die sich bewährt haben und als effektiv gelten. Das sind natürlich längst nicht alle Maßnahmen, die Du nutzen kannst. Weitere Hausmittelchen sind Gurkenschalen, aber auch Pfefferminzblätter oder Essig gelten als wirkungsvolle Lösung im Kampf gegen die Waldameisen.

Genauso gut kannst Du Teebaumöl nutzen und die Nester so beseitigen. Ansonsten ist es wichtig, dass Du die wichtigsten Wege der Ameisen mit Kreide markierst. Durch die Inhaltsstoffe kannst Du die Waldameisen nachhaltig bekämpfen und so einen wichtigen Schritt in Richtung ameisenfreie Zone machen.

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Waldameisen bekämpfen vorbeugen: So schützt Du Deinen Garten dauerhaft

Neben der akuten Bekämpfung lohnt sich ein Blick auf vorbeugende Maßnahmen, damit sich Waldameisen gar nicht erst in größerer Zahl ansiedeln. Ein aufgeräumter Garten ohne offen liegende Essensreste oder süße Verlockungen wie Fallobst bietet den Tieren weniger Nahrungsangebot und macht das Grundstück insgesamt unattraktiver. Auch Feuchtigkeit spielt eine Rolle: Da Ameisen gerne in morschem Holz oder feuchten Kompostbereichen nisten, hilft es, Holzstapel regelmäßig zu kontrollieren und den Kompost nicht direkt an der Hauswand zu platzieren. Wer Waldameisen bekämpfen möchte, sollte zudem mögliche Eintrittsstellen am Haus im Blick behalten, etwa Risse im Mauerwerk oder undichte Fensterrahmen, durch die die Tiere ins Innere gelangen können.

Wann professionelle Hilfe beim Waldameisen bekämpfen sinnvoll ist

Nicht immer lassen sich Waldameisen allein mit Hausmitteln in den Griff bekommen. Bei sehr großen oder mehreren Nestern, bei wiederkehrendem Befall trotz eigener Maßnahmen oder bei Unsicherheit über die genaue Ameisenart empfiehlt sich der Rat von Experten. Gerade bei der unter Artenschutz stehenden roten Waldameise ist Fachwissen gefragt, da hier besondere rechtliche Vorgaben zu beachten sind und eine unsachgemäße Behandlung sogar Bußgelder nach sich ziehen kann. Ein Schädlingsbekämpfer oder eine Naturschutzbehörde kann in solchen Fällen einschätzen, welche Vorgehensweise sowohl wirksam als auch rechtlich zulässig ist.

  • Regelmäßige Gartenkontrolle hilft, neue Nester frühzeitig zu erkennen.
  • Natürliche Duftstoffe wirken vorbeugend, ohne die nützlichen Eigenschaften der Ameisen komplett zu unterbinden.
  • Bei geschützten Arten ist rechtzeitige fachliche Beratung ratsam.

Mit einer Kombination aus Vorbeugung und gezielten Hausmitteln lässt sich das Waldameisen bekämpfen in den meisten Fällen gut selbst umsetzen, ohne dass es gleich chemischer Mittel bedarf.

Hast Du schon Erfahrungen mit dem Thema Waldameisen bekämpfen gemacht? Welche Tipps fallen dir noch ein? Verrate uns Deine Nachricht gerne in einem persönlichen Kommentar.

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