Wir leben irgendwie in einer Wegwerfgesellschaft. Auch wenn wir gerade auch in Deutschland darauf getrimmt wurden Müll zu trennen, auf den Bezug möglichst sauberer Energie zu achten und brav auf Biosiegel zu achten, sieht die Realität in vielen Aspekten des Lebens doch vollkommen anders aus.

Möbel sind ein Beispiel dafür. Was passiert, wenn mal ein Scharnier ausgebrochen ist, nach einem Umzug alles irgendwie wacklig scheint oder Kratzer in der Oberfläche sind? Interessanterweise denkt kaum jemand daran, außer vielleicht es handelt sich um antike Stücke, etwas reparieren, ausbessern oder restaurieren zu lassen. Warum eigentlich nicht?

Viele solcher Stücke landen auf dem Sperrmüll, oft nicht wirklich berechtigt, und werden dann entweder durch städtische oder kommunale Entsorgungsbetriebe abgeholt. Noch wahrscheinlicher landen viele aber in bulgarischen, rumänischen oder lettischen Kleinbussen und sind direkt auf dem Weg in den Osten.

Dabei gibt es eine sinnvolle und tatsächlich auch preiswerte Alternative zu einem Neukauf von Einrichtungsgegenständen und bei vermeintlich defekten, anderen Dingen aus Holz. Die Reparatur durch professionelle Fachfirmen ist deutlich günstiger. Vor allem ist das Ausbessern solcher Stücke kein langwieriger Prozess. Haben Sie vielleicht einmal daran gedacht, die Stühle nicht einfach wegzugeben oder wegzuwerfen, sondern mit einem modernen Bezug aufpolstern zu lassen? Oder wie sieht es mit dem Abschleifen und neu Lackieren des Esstisches oder anderer Möbelstücke aus?

In und um Berlin hilft Ihnen da zum Beispiel die Phinius Möbeldesign GmbH weiter. Über Ihre Webseite bekommt man alle nötigen Informationen und sieht die angebotenen Dienstleistungen auf einen Blick. Es fängt an bei Fenstern, Türen, geht über Treppen zu Einrichtungsgegenständen und Einbaumöbeln bis hin zu Einbruchschäden, Zäunen und und und… Ist es aus Holz, lässt sich meist etwas machen.

Selbst wenn man nicht an jedem seiner Möbel wirklich hängt, direkt wegschmeißen muss man eigentlich das Wenigste. Neue Einrichtungsgegenstände sind in der Regel nicht billig, auf viele Stücke muss man bei Bestellung durchaus einige Woche warten und aufbereitet kann selbst aus dem schäbig wirkenden Schrank von Oma ein zeitgemäßes Stück Wohnkultur werden. Holzreparaturen und das Instandsetzen sollte man dabei auf jeden Fall berücksichtigen.

Wann sich die Reparatur von Möbeln wirklich lohnt

Nicht jeder Schaden an Einrichtungsgegenständen rechtfertigt automatisch eine Neuanschaffung. Gerade bei Massivholzmöbeln lohnt sich häufig ein zweiter Blick, denn Kratzer, wacklige Verbindungen oder abgenutzte Oberflächen lassen sich in vielen Fällen mit überschaubarem Aufwand beheben. Entscheidend ist dabei die Qualität der Grundsubstanz: Ist das Grundgerüst eines Möbelstücks stabil und besteht es aus hochwertigem Material, überwiegen die Vorteile einer Reparatur meist gegenüber einem Neukauf, sowohl in finanzieller als auch in ökologischer Hinsicht. Bei günstigen Spanplattenmöbeln hingegen stößt eine Reparatur schneller an ihre Grenzen, da das Material selbst weniger belastbar ist.

Auch aus Nachhaltigkeitsgründen gewinnt das Ausbessern solcher Gegenstände zunehmend an Bedeutung. Jedes Möbelstück, das repariert statt entsorgt wird, spart Ressourcen bei der Herstellung neuer Ware und reduziert die Menge an Sperrmüll. Wer sie länger nutzt, statt sie bei den ersten Gebrauchsspuren zu ersetzen, handelt damit automatisch ressourcenschonender.

Typische Schäden und wie man sie erkennt

Bevor Einrichtungsgegenstände entsorgt werden, lohnt sich eine genaue Bestandsaufnahme der Schäden. Wackelige Stuhlbeine deuten meist auf gelockerte Leimverbindungen hin, die sich mit geeignetem Holzleim wieder fixieren lassen. Kratzer und kleine Absplitterungen in der Oberfläche lassen sich häufig mit Wachsstiften, Beize oder durch Abschleifen und neues Lackieren kaschieren. Ausgerissene Scharniere an Schranktüren wiederum sind oft ein Zeichen dafür, dass die Bohrlöcher ausgeleiert sind – hier hilft in der Regel das Versetzen der Beschläge oder das Auffüllen der Löcher mit Holzdübeln.

  • Wackelige Verbindungen häufig durch Nachleimen reparabel
  • Kratzer und kleine Schäden mit Wachs, Beize oder neuer Lackierung kaschierbar
  • Ausgerissene Beschläge oft durch Versetzen oder Auffüllen der Bohrlöcher behebbar
  • Bezüge von Polstermöbeln lassen sich unabhängig vom Gestell erneuern
  • Grundsubstanz aus Massivholz begünstigt eine langfristig lohnende Reparatur

Möbel richtig pflegen, damit Reparaturen seltener nötig werden

Eine regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer von Möbeln erheblich und beugt größeren Schäden vor. Holzoberflächen sollten vor direkter Sonneneinstrahlung und starken Temperaturschwankungen geschützt werden, da dies zu Rissen führen kann. Untersetzer für heiße oder feuchte Gegenstände verhindern Flecken und Verfärbungen, während ein gelegentliches Nachölen oder Wachsen von Massivholzmöbeln die Oberfläche geschmeidig hält. Wer diese einfachen Pflegehinweise beachtet, muss deutlich seltener über eine aufwändige Reparatur oder gar einen Neukauf nachdenken.

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