Zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene leiden sehr. Wer viele Pickel oder sogar Akne hat, hat es nicht leicht. Häufig wird man gehänselt, ausgelacht und muss sich herablassende Sprüche anderer anhören. Zudem möchte man gar nicht mehr in den Spiegel gucken, oder sogar vor die Türe gehen. Wer unter Akne leidet büßt sehr viel seines Selbstbewusstseins ein und hat Probleme sein Leben richtig zu genießen. Bereits kleine Pickel können große Probleme lostreten und sind ausgesprochen nervig.

Wer seine Akne loswerden möchte, muss zunächst verstehen, wie diese entsteht. Häufig wird angenommen, dass mangelhafte Hygiene der Auslöser ist. Die Wahrheit sieht jedoch vollkommen anders aus. Meist tritt Akne während der Pubertät auf. Dies liegt daran, dass die hormonelle Veränderung des Körpers zu einer erhöhten Talgproduktion im Gesicht führt. Dies führt dazu, dass die Drüsenausgänge verstopfen und der Talg nicht austreten kann. Er ist der ideale Nährboden für Bakterien und Schadkörper, die sich in ihm vermehren. Sie lösen zu dem Entzündungen aus, was zu Akne führt.

Wenn du deine Akne loswerden möchtest, musst du in erster Linie darauf achten, dass du Bakterien keine Chance gibst, auf die Oberfläche deines Gesichts zu gelangen. Die häufigste Ursache dafür ist ein Anfassen der Stirn.Die Hände kommen im Laufe des Tages an vielen Stellen mit Bakterien und Kontakt und sammeln sich auf der Handfläche und an den Fingern. Führt man diese zum Gesicht, haben sie die Möglichkeit so an die Talgdrüsen zu gelangen und ihr grausames Werk zu verrichten.

Hier hilft es die Hände regelmäßig und gründlich zu waschen. Spezielle Aknecremes können verwendet werden, um die akute Entwicklung zu stoppen. Diese trocknen die Haut stark aus und dämmen somit die Talgproduktion aus. Dies raubt den Bakterien ihren Nährboden und vertreibt diese somit. Da diese Behandlung jedoch nicht gerade der Gesundheit zuträglich ist, sollte man zunächst versuchen ohne sie auszukommen. Die Einnahme von Zinktabletten stärkt den Körper von innen und rüstet ihn für den Kampf gegen die ungebetenen Gäste.

Lies als nächstes: Akne loswerden Ratgeber: Akne holistisch heilen

Akne loswerden mit der richtigen Hautpflege-Routine

Wer Akne loswerden möchte, sollte auf eine milde, aber konsequente Hautpflege setzen. Zu aggressive Reinigungsprodukte können den natürlichen Säureschutzmantel der Haut angreifen und die Talgproduktion sogar zusätzlich anregen, statt sie zu regulieren. Sinnvoller ist es, morgens und abends ein mildes, seifenfreies Reinigungsprodukt zu verwenden und die Haut anschließend mit einer leichten, nicht komedogenen Feuchtigkeitspflege zu versorgen. So bleibt die Haut geschmeidig, ohne dass die Poren zusätzlich verstopfen.

Auch die Wahl der Kosmetik- und Pflegeprodukte spielt eine Rolle. Produkte, die als „nicht komedogen“ gekennzeichnet sind, verstopfen die Poren weniger leicht. Wer regelmäßig Make-up verwendet, sollte dieses jeden Abend gründlich entfernen, da Rückstände über Nacht die Haut zusätzlich belasten können.

Ernährung und Lebensstil: Welchen Einfluss haben sie?

Neben der äußeren Pflege spielen auch Ernährung und Lebensstil eine Rolle für das Hautbild. Manche Studien deuten darauf hin, dass stark zucker- und milchhaltige Ernährung bei manchen Menschen mit einer verstärkten Talgproduktion in Verbindung stehen kann. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, ausreichend Wasser und wenig stark verarbeiteten Lebensmitteln wird daher häufig als unterstützende Maßnahme empfohlen, um Akne loswerden zu können.

Auch Stress kann sich über hormonelle Prozesse auf die Haut auswirken. Ausreichend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft und Entspannungstechniken können daher neben der Hautpflege ein sinnvoller Baustein sein, um das Hautbild langfristig zu verbessern.

Wann sollte man einen Hautarzt aufsuchen?

Bei leichten bis mittelschweren Formen von Akne können die genannten Pflegemaßnahmen bereits eine spürbare Verbesserung bringen. Bei starker, entzündlicher oder schmerzhafter Akne, die sich trotz konsequenter Pflege nicht bessert, sollte jedoch unbedingt ein Hautarzt oder eine Hautärztin aufgesucht werden. Fachärzte können die Ursachen genauer abklären und bei Bedarf gezielte, individuell abgestimmte Behandlungen verordnen.

Wichtig ist außerdem, an den betroffenen Stellen nicht selbst herumzudrücken. Das Ausdrücken von Pickeln kann Entzündungen verschlimmern und das Risiko für Narbenbildung erhöhen. Geduld und eine konsequente, schonende Routine sind meist erfolgversprechender als hastige Sofortmaßnahmen.

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