Mitesser sind ein Phänomen, mit dem bereits die meisten von uns Kontakt hatten. Sie sind nervig, verleiten einen zum Kratzen und können für Narbenbildung verantwortlich sein. Immer häufiger werden Kinder und Jugendliche wegen ihrer Mitesser in der Schule ausgelacht und werden das Ziel von Mobbingattacken. Das schwächt das Ego enorm und kann einen großen Einfluss auf das Leben ausüben.
Um das Mitesser loswerden ranken sich viele Mythen und Legenden. Ständig sein Gesicht zu waschen, oder auf Süßigkeiten zu verzichten, bringt jedoch rein gar nichts. Aggressive Seifen und Waschmittel machen das Problem sogar noch schlimmer.
Wenn du deine Mitesser loswerden willst, solltest du sofort damit aufhören, diese mit den Fingern auszudrücken. Das tut nicht nur weh, sondern lässt deine Haut anschwellen und belastet die ohnehin schon sehr angegriffenen Stellen. Was jedoch noch schlimmer ist, ist dass du auf diese Weise eine Vielzahl von Bakterien von deinen Fingern direkt auf deine Wunden aufträgst. Diese vermehren sich dort ausgezeichnet und lassen weitere Pickel sprießen. So führt das Pickel ausdrücken zu einem Wachstum dieser.
Mitesser loswerden funktioniert, indem du mit beispielsweise einer Pinzette den Pickel öffnest und dann mit einem Handtuch oder ähnlichem sanft den Eiter herausdrückst. Sollte Blut aus deinem Mitesser kommen, hast du zu feste oder zu lange gedrückt. Achte darauf, dass du die Pinzette unbedingt vor Gebrauch mit einem Feuerzeug erhitzt, sodass darauf behaftete Bakterien absterben.
Wenn du den Eiter aus jedem Mitesser entfernt hast, ist es an der Zeit zu verhindern, dass diese wiederkehren. Um das zu tun, musst du regelmäßig deine Hände waschen und Situationen vermeiden, in denen Keime auf dein Gesicht kommen könnten. Wer sich beim Grübeln an die Stirn fasst, bietet so den Bakterien und Keimen eine natürliche Brücke, die sie gerne nutzen. Auch vor dem Eincremen ist es wichtig, dass du deine Hände sorgfältig wäschst. Nutze dafür immer Seife und wasche stets, nachdem du an öffentlichen Orten etwas angefasst hast.
Wie Mitesser überhaupt entstehen
Mitesser bilden sich, wenn sich Talg, abgestorbene Hautzellen und Schmutz in den Poren ansammeln und diese verstopfen. Bleibt die Pore offen, oxidiert der Talg an der Luft und färbt sich dunkel – daher stammt auch die umgangssprachliche Bezeichnung als offene Mitesser. Besonders häufig treten Mitesser im sogenannten T-Zonenbereich auf, also an Stirn, Nase und Kinn, da dort die Talgdrüsen meist aktiver sind. Hormonelle Schwankungen, etwa in der Pubertät, während des Zyklus oder in stressigen Lebensphasen, können die Talgproduktion zusätzlich anregen und die Entstehung von Mitessern begünstigen.
Sanfte Hautpflege als Grundlage
Statt auf aggressive Reinigung zu setzen, ist eine milde und regelmäßige Hautpflege meist die bessere Grundlage im Umgang mit Mitessern. Eine zweimal tägliche Reinigung mit einem milden, pH-hautneutralen Produkt entfernt überschüssigen Talg, ohne die Hautbarriere unnötig zu strapazieren. Produkte, die als nicht komedogen gekennzeichnet sind, verstopfen die Poren tendenziell weniger und eignen sich deshalb besonders für Haut, die zu Mitessern neigt. Auch regelmäßiges, sanftes Peeling kann helfen, abgestorbene Hautzellen zu entfernen, sollte aber nicht zu häufig angewendet werden, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen.
- Milde, pH-neutrale Reinigungsprodukte statt aggressiver Seifen verwenden
- Auf nicht komedogene Pflege- und Make-up-Produkte achten
- Kissenbezüge und Handtücher regelmäßig wechseln
- Übermäßiges Berühren des Gesichts möglichst vermeiden
- Ausreichend Feuchtigkeit spenden, auch bei fettiger Haut
Wann ein Besuch beim Hautarzt sinnvoll ist
Bei hartnäckigen oder stark entzündeten Mitessern, die sich mit sanfter Pflege nicht bessern, kann ein Termin bei einer Hautärztin oder einem Hautarzt sinnvoll sein. Fachleute können die Ursache genauer einordnen und bei Bedarf gezielte Behandlungsmöglichkeiten empfehlen, die über allgemeine Pflegetipps hinausgehen. Das gilt besonders dann, wenn bereits Narben entstanden sind oder die Beschwerden das Wohlbefinden im Alltag spürbar beeinträchtigen. Geduld spielt bei der Hautpflege ohnehin eine wichtige Rolle, denn sichtbare Veränderungen der Haut brauchen in der Regel mehrere Wochen, bevor sich ein Ergebnis zeigt.
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Sylvia ist stolze Mutter von zwei Kindern und Ehefrau. Sie berichtet mit ihrer Familie gern über neue Produkte im Netz und kooperiert dabei mit interessanten Firmen. So werden durch die hochwertig präsentierten Berichte, Produkte und Webseiten schneller bekannt.




