Das Waschen der Haare gehört für die meisten Menschen zur morgendlichen Schönheitspflege dazu. Generell ist dagegen auch gar nichts einzuwenden. Bei Problemen mit dem Haar allerdings sollten ein paar Dinge beachtet werden, damit die Haarstruktur durch häufiges Waschen nicht beeinträchtigt wird.

Fettige Haare pflegen

Es gibt unterschiedliche Haartypen. Einige Haare sind sehr trocken, brechen leicht und lassen sich kaum frisieren. Andere Strähnen dagegen neigen zur Fettbildung und sehen nach einem Tag aus, als seien sie lange nicht gewaschen worden. Manche Menschen haben das Problem, dass ihre Haare am Haaransatz zu fettig, an den Spitzen dagegen zu trocken sind. Jeder Haartyp braucht seine eigene Pflege. Bei fettigem Haar arbeiten die Talgdrüsen in der Kopfhaut sehr stark und produzieren zu große Mengen an Talg. Durch zu häufiges Waschen werden sie zusätzlich angeregt. Deshalb sollte fettiges Haar nur mit einem sehr milden Shampoo gewaschen werden. Das Wasser sollte nicht zu heiß sein. Wer kann, verzichtet darauf, das Haar zu föhnen, und lässt es stattdessen an der Luft trocknen.

Trockene und fettige Haare nicht zu häufig waschen

Bei trockenem Haar dagegen wird nicht genügend Talg produziert. Um diesem Umstand abzuhelfen, ist es sinnvoll, spezielle Pflegeprodukte wie Shampoos und Haarkuren für trockene Haare zu verwenden. Um die Talgdrüsen etwas anzuregen, werden die Haare gut mit der Bürste gekämmt und dabei die Kopfhaut massiert. Auch bei trockenem Haar sind zu häufige Haarwäschen nicht zu empfehlen. Da das Föhnen die Strähnen zusätzlich austrocknet, wird der Föhn auf die niedrigste Stufe gestellt, oder das Haar trocknet an der Luft.

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Die richtige Pflege für unterschiedliche Haare

Neben der äußerlichen Pflege spielt auch die Ernährung eine Rolle für den Zustand der Haare. Eine ausgewogene Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen unterstützt das Haarwachstum und kann sich positiv auf die Struktur auswirken. Stress und Schlafmangel wirken sich dagegen häufig negativ aus und können sowohl fettiges als auch trockenes Haar zusätzlich belasten. Auch die Wahl der Bürste ist nicht zu unterschätzen: Für feines oder fettiges Haar eignen sich Bürsten mit weichen Naturborsten, da sie das Fett gleichmäßiger im Haar verteilen, ohne die Kopfhaut zusätzlich zu reizen. Bei trockenem und brüchigem Haar sind dagegen Bürsten mit abgerundeten Zinken schonender, da sie das Haar weniger strapazieren.

Häufige Fehler bei der Haarpflege vermeiden

Viele Probleme mit den Haaren entstehen nicht durch den Haartyp selbst, sondern durch die Art der Pflege. Wird zu heißes Wasser zum Waschen verwendet, kann dies die Kopfhaut reizen und die Talgproduktion zusätzlich anregen, was fettiges Haar noch schneller nachfetten lässt. Auch das tägliche Föhnen bei hoher Temperatur beansprucht das Haar stark und begünstigt Spliss, insbesondere bei ohnehin trockenem Haar. Ein weiterer häufiger Fehler ist die Verwendung von zu viel Shampoo, wodurch die Kopfhaut ausgetrocknet wird und in der Folge noch mehr Talg produziert, um dies auszugleichen. Wer seine Mähne zusätzlich schützen möchte, sollte grobe Kämme mit weiten Zinken bevorzugen, da sich nasses Haar in diesem Zustand besonders leicht ausreißen lässt.

Haarkuren und Pflegeprodukte gezielt einsetzen

Neben dem täglichen Shampoo können regelmäßige Haarkuren die Struktur der Haare zusätzlich verbessern. Für trockenes Haar eignen sich Kuren mit pflegenden Ölen oder Feuchtigkeitskomplexen, die dem Haar zurückgeben, was durch Hitze und Umwelteinflüsse verloren geht. Bei fettigem Haar sollten Kuren dagegen sparsam und nur an den Spitzen angewendet werden, damit der Ansatz nicht zusätzlich beschwert wird. Wichtig ist außerdem, Pflegeprodukte auf den individuellen Haartyp abzustimmen, da ein für trockenes Haar entwickeltes Produkt bei fettigem Haar eher zu schwer sein kann und umgekehrt ein leichtes Produkt für fettiges Haar trockenem Haar nicht ausreichend Feuchtigkeit spendet. Wer sein Haar regelmäßig beobachtet und die Pflege entsprechend anpasst, kann langfristig zu einem ausgeglichenen Haarbild beitragen.

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