Kleine-Macher-LogoWer in einer Familie lebt, die vom Handwerk begeistert ist, kann für jeden einen eigenen Werkzeugkoffer zulegen. Dabei sollte nicht nur auf die Grundausstattung, sondern auch auf die individuellen Bedürfnisse geachtet werden.

Welcher Werkzeugkoffer ist der beste?

Pauschal lässt sich die Frage, welcher der beste Werkzeugkoffer ist, kaum beantworten. Da gibt es Werkzeugkisten mit Werkzeug und welche ohne. Leichte Koffer aus Kunststoff oder stabile aus Metall. Wenn Du noch kein Werkzeugkoffer besitzt, ist es hilfreich, sich ein Set mit der Grundausstattung zuzulegen. Hast Du hingegen schon einiges an Werkzeug angesammelt, sorgt eine leere Werkzeugkiste für Ordnung. Alles bekommt seinen festen Platz und ist schnell auffindbar.

Ein guter Werkzeugkoffer, der viel genutzt wird, sollte stabil sein. Deshalb empfiehlt es sich, einen Werkzeugkasten aus Aluminium zuzulegen. Diese sind zwar recht teuer und schwer, doch sie haben eine lange Haltbarkeit und können im besten Fall sogar an die nächste Generation weitergegeben werden. Wem das Ganze zu schwer wird, kann sich auch einen Werkzeugkoffer mit Rollen zulegen, der leicht von einem Ort zum anderen bewegt werden kann und zusätzlich den Rücken schont. Idealerweise bietet der Innenraum des Koffers viele Fächer und Steckplätze, damit man sein Werkzeug leicht sortieren kann. Das Werkzeug sollte so fest darin stecken, dass es nicht alleine herausrutscht, sollte aber gleichzeitig locker genug sein, dass Du es selbst schnell entnehmen kannst.

Welche Grundausstattung gehört in eine Werkzeugkiste?

Unabhängig davon, welche Arbeiten Du verrichten möchtest, ist manches Werkzeug grundsätzlich nötig:

Der Schraubendreher ist wahrscheinlich das am meisten genutzte Werkzeug. Irgendetwas gibt es immer zu schrauben. Dafür brauchst Du sowohl einen Schlitz- als auch einen Kreuzschraubendreher in verschiedenen Größen. Alternativ kann man auch einen Schraubendreher mit Bits kaufen. Dieser nimmt weniger Platz ein. Außerdem können die Bits auch für einen Akkuschrauber verwendet werden. Auch der Inbusschlüssel gehört in die Grundausstattung eines Werkzeugkoffers. Die gängigen Größen sind 2 bis 10 Millimeter, wobei die Größen 4 bis 6 am häufigsten gebraucht werden. Die Anschaffung der originalen Inbus-Sechskantschlüssel lohnt sich hier, da diese besonders langlebig und stabil sind.

Die Schraubenschlüssel benötigt man vor allem für das Befestigen und Lösen von Schrauben mit Sechskantkopf oder von Muttern. Die Grundausstattung sollte die Größen 8 bis 17 Millimeter enthalten.

Der Seitenschneider schneidet wie eine Beißzange, in dem die Schneidflächen aufeinandertreffen, anstatt aneinander vorbeizugleiten. Damit lassen sich mühelos Nägel und Drähte durchschneiden. Ein guter Seitenschneider hat gehärtete Schneiden, mit denen sich auch Eisen und NE-Metalle durchtrennen lassen.

Kleine-Macher-Werkzeugkoffer

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Natürlich sollte auch der Hammer in keinem Haushalt fehlen. Für den gewöhnlichen Hausgebrauch reicht ein Schlosserhammer mit Holzstiel aus, mit dem vor allem Nägel eingeschlagen werden.

Eine Schlüsselzange kann an das Werkstück angepasst werden und vervielfacht Deine Hebelkraft. Besonders nützlich ist es, wenn sie parallel geführte glatte Backen hat, weil damit das Material wie zum Beispiel verchromte Armaturen geschont wird.

Werkzeugkoffer für Frauen

Während Männer zumeist praktisch denken, achten viele Frauen auch auf die Optik. So kommen Werkzeugkoffer für die Damen zumeist in Pink daher, was viele Frauen freut und zumindest ein schönes Geschenk für sie ist. Leider kommt es bei diesen Koffern oft vor, dass die Qualität außer Acht gelassen wird, was sehr schade ist. Denn immer mehr Frauen glauben an ihre motorischen Fähigkeiten und trauen sich das Handwerk selbst zu.

Für kleine Ausbesserungsarbeiten reichen die pinkfarbenen Werkzeuge aus. Die Koffer enthalten für gewöhnlich die komplette Grundausstattung und manchmal sogar einen Akkuschrauber.

Möchte die Frau jedoch größeres bewerkstelligen, wird sie nicht um einen Qualitätskoffer drum herumkommen. Dann ist es besser, etwas mehr Geld auszugeben, auf die schöne Farbe zu verzichten, dafür jedoch gutes und langlebiges Werkzeug zu erhalten.

Echtes Werkzeug für Kinder

Wenn die Eltern das Handwerk lieben, lassen die Kinder nicht lange auf sich warten und wollen auch mitmachen. Für jüngere Kinder ist das Werkzeug der Erwachsenen für gewöhnlich unhandlich. Das führt dazu, dass die Kinder einfache Aufgaben, wie eine Schraube drehen oder einen Nagel einzuschlagen nur schwer hinbekommen und die Frustrationsgrenze schnell erreicht ist. Mit einem echten Werkzeugkoffer für Kinder bekommen die Sprösslinge Werkzeuge in ihrer Größe und können das Handwerk nachempfinden. Wenn man sie selbst probieren lässt, wird nicht nur die motorische Entwicklung des Kindes unterstützt, sondern auch ihre Kreativität gefördert.

In einem guten Kinderwerkzeugkoffer sollte die Grundausstattung wie Schraubendreher, Hammer und Zange enthalten sein. Auch hier ist es wichtig, auf die Qualität zu achten, vor allem um das Verletzungsrisiko zu senken.