Kontaktgrills sind die Allzweckwaffe des Heimgrillfans. Die modernen Elektrogrills bieten Grillspaß bei allen Bedingungen. Solange eine Steckdose in der Nähe ist, können diese Kontaktgrills Essbares in Gegrilltes verwandeln. Auch wenn sich bei manchem Hobbygrillmeister das Sturmgrillen zum Herbstsport entwickelt, bevorzugen die meisten ein gemütliches Grillerlebnis zum Abend mit bei Bier und Wein gemeinsam mit Freunden. Diese kleinen Elektrowunder kann man bedenkenlos in geschlossenen Räumen verwenden, da sich nur so viel Rauch wie bei einer Bratpfanne entwickelt. Die einzige Frage bleibt: Wie findet man den optimalen Kontaktgrill?
Funktionsprinzip von Kontaktgrills
Kontaktgrills gibt es in allen Formen, Farben und Funktionsweisen. Es gibt die kleinen Tischgrills, Sandwich-Toaster und die etwas größeren Elektrogrills. Wenn man für Strom gesorgt hat und das Gerät angeschaltet, erhitzt sich die Heizspirale unter Platte enorm schnell. Die Grillplatten selbst bestehen meist aus antihaft-beschichtetem Metall. Die hohen Temperaturen – bis zum 300 Grad Celsius – machen die Geräte schnell, komfortabel und schonend. Dieses Verfahren ist streng genommen eigentlich eher ein Garen als ein Grillen. Die besten Geräte haben dazu einen Temperaturregler. Immerhin legt man nicht immer die gleichen Speisen auf den Grill. Mal will man das Fleisch, mal eine Semmel oder natürlich auch Gemüsespieße grillen. Für jedes Grillgut können die besten Kontaktgrills die Hitze optimal anpassen. Der große Vorteil dabei ist die Vermeidung von krebserregenden Stoffen, die entstehen wenn Fett in die heiße Holzkohle tropfen. Durch die Auffangbecken für das Fett der meisten Geräte wird die Reinigung der Grills enorm erleichtert.
Expertenmeinungen zum Kontaktgrill
Wenn man nach Produkten schaut, bei denen man sich erst einmal nicht gut auskennt, ist es immer sinnvoll sich die Meinungen und Urteile von Experten anzuschauen. Bei der eigenen Auswahl helfen dabei Hobbytester wie der Kontaktgrillprofi enorm weiter. Bei diesen kann man sehen, was die Geräte wirklich taugen und wie man auch ohne Holzkohle im Sommer und im Herbst sich im Freundeskreis als echter Grillmeister bewährt. Auf diesen Ratgeberseiten geben die Experten hilfreiche Informationen preis und unterziehen den Geräten lebensnahe Tests.
Video über den Kontaktgrill
Kontaktgrill kaufen: Worauf es bei der Auswahl ankommt
Bevor man sich für ein bestimmtes Modell entscheidet, lohnt sich ein Blick auf einige grundlegende Kriterien. Die Grillfläche sollte zur gewünschten Personenzahl passen, denn ein zu kleiner Kontaktgrill wird bei größeren Runden schnell zum Flaschenhals. Auch die Leistung in Watt gibt einen Hinweis darauf, wie schnell die Platten aufheizen und wie konstant die Temperatur während des Grillens gehalten wird. Wer öfter unterschiedliche Speisen zubereiten möchte, sollte zudem auf abnehmbare oder wechselbare Grillplatten achten, da sich diese leichter reinigen lassen und teilweise sogar für unterschiedliche Anwendungen wie Waffeln oder Paninis genutzt werden können. Ein höhenverstellbarer Deckel ist ebenfalls praktisch, da er dickere Lebensmittel wie ganze Hähnchenbrüste oder Burger-Patties gleichmäßig von beiden Seiten gart, ohne dass sie flachgedrückt werden.
Wichtige Ausstattungsmerkmale eines guten Kontaktgrills
- Temperaturregelung: Eine stufenlose Regelung erlaubt es, die Hitze exakt an das jeweilige Grillgut anzupassen.
- Antihaftbeschichtung: Sie sorgt dafür, dass Speisen nicht anhaften und weniger Fett zum Braten benötigt wird.
- Fettauffangbehälter: Überschüssiges Fett wird aufgefangen, was die Speisen leichter und die Reinigung übersichtlicher macht.
- Kabellänge und Standfüße: Ein langes Kabel und rutschfeste Füße erhöhen die Flexibilität beim Aufstellen in Küche oder auf dem Balkon.
Pflege und Reinigung des Kontaktgrills
Damit ein Kontaktgrill lange funktionstüchtig bleibt, ist eine regelmäßige Reinigung nach jedem Gebrauch wichtig. Am einfachsten lassen sich die Platten reinigen, solange sie noch leicht warm, aber nicht mehr heiß sind, da sich Fettreste dann besser lösen. Abnehmbare Platten können häufig sogar in der Spülmaschine gereinigt werden, was den Aufwand erheblich reduziert. Bei festen Platten empfiehlt sich ein feuchtes Tuch oder eine weiche Bürste, um die Antihaftbeschichtung nicht zu beschädigen. Scharfe Reinigungsmittel oder metallische Gegenstände sollten grundsätzlich vermieden werden, da sie die Beschichtung angreifen und die Lebensdauer des Geräts verkürzen können. Wer den Fettauffangbehälter regelmäßig leert, verhindert außerdem unangenehme Gerüche und reduziert das Risiko von Rauchentwicklung beim nächsten Grillvorgang.
Häufige Fragen rund um den Kontaktgrill
Eine häufige Frage betrifft den Unterschied zwischen einem klassischen Kontaktgrill und einem Standgrill mit Holzkohle: Während beim Kontaktgrill die Hitze direkt über beheizte Platten übertragen wird, entsteht beim klassischen Grillen die Hitze durch offene Glut, was zu einem anderen Raucharoma führt, aber auch mehr gesundheitlich bedenkliche Stoffe erzeugen kann. Ebenfalls oft gefragt wird, ob sich ein Kontaktgrill auch für vegetarisches oder veganes Grillgut eignet – das ist grundsätzlich der Fall, da sich Gemüse, Tofu oder pflanzliche Alternativen genauso gut auf den beheizten Platten zubereiten lassen wie Fleisch oder Fisch. Wichtig ist dabei lediglich, die Temperatur je nach Zutat anzupassen, da empfindliches Gemüse schneller gart als dickere Fleischstücke. Insgesamt zeigt sich, dass ein guter Kontaktgrill durch seine Vielseitigkeit sowohl für spontane Feierabendgerichte als auch für größere Grillrunden eine praktische Ergänzung zur klassischen Grillausrüstung darstellt.

Sylvia ist stolze Mutter von zwei Kindern und Ehefrau. Sie berichtet mit ihrer Familie gern über neue Produkte im Netz und kooperiert dabei mit interessanten Firmen. So werden durch die hochwertig präsentierten Berichte, Produkte und Webseiten schneller bekannt.




