Dashcam – In Zukunft in jedem Auto?
Hallo zusammen, gestern haben wir bei Stern TV den Bericht über die neue Dashcam gesehen. Vor allem mein Mann war sehr begeistert und er spielt mit dem Gedanken sich die Autokamera zu zulegen. Wenn es so weit ist berichten wir natürlich.
Was ist das Besondere an der Dashcam?
Eine Dashcam ist ca. so groß wie eine Streichholzschachtel. Die winzige Digitalkamera wird an der Frontscheibe des Autos angebracht und hat von dort alles im Blick. Die kleinen Kameras sind sehr wartungsarm, wenn sie einmal installiert sind, dann kann man sie unkompliziert laufen lassen. Das Gerät geht an, sobald man den Motor startet und es geht wieder aus, sobald man den Motor abstellt. Bei den Russen sind sogenannte Dashkams bereits Standard. Bei uns in Deutschland ist es neuerdings auch erlaubt, im eigenen Kraftfahrzeug den Verkehr zu filmen. Der Riesen – Vorteil: Der Videobeweis kann nach einem Unfall durchaus hilfreich sein, um die Schuldfrage zu klären. In dem Beitrag von Stern TV berichtete ein Privatfahrer von einem Auffahrunfall, wo er dank seiner eingebauten Kamera beweisen konnte, dass er vom Unfallgegner geschnitten wurde. So hat ihn die kleine Investition von 50 Euro rund 5.000 Euro erspart. Diese hätte er nämlich zahlen müssen, wenn er als Unfallverursacher festgestellt worden wäre.
Bei Stern TV hat ein IT Experte vier Dashcams getestet. Der Tester ist insgesamt von der Technik überzeugt und kommt zu dem Fazit, sich tendenziell für hochwertige Kameras zu entscheiden, weil diese eben eine größere Bildqualität liefern, was zum Beispiel nachts besonders wichtig ist. Die Kameras haben zudem diverse Extras wie Infrarot Licht, GPS Modul, Monitor und bewegliche Linsen.
Unser Fazit zur Dashcam:
Die Dashcam kann in Gefahrensituationen als Beweismaterial verwendet werden und dient darüber hinaus dem Schutz der eigenen Person. Gerade wenn Augenzeugen fehlen, kann sie zur Aufklärung der Sachlage beitragen. Die relativ geringen Anschaffungskosten zwischen 50 und 100 Euro für ein gutes Modell sollten sich früher oder später definitiv bezahlt machen.
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Dashcam kaufen: Worauf Du bei der Auswahl achten solltest
Wenn Du Dir eine Dashcam zulegen möchtest, lohnt sich ein Blick auf einige wichtige Ausstattungsmerkmale. Die Auflösung der Aufnahme spielt eine große Rolle, denn nur bei ausreichend hoher Bildqualität lassen sich im Ernstfall Details wie Kennzeichen zuverlässig erkennen. Auch der Blickwinkel ist wichtig: Ein weiter Aufnahmewinkel erfasst mehr vom Verkehrsgeschehen, kann aber am Bildrand leicht verzerrt wirken. Viele Modelle verfügen zudem über einen sogenannten Loop-Modus, bei dem ältere Aufnahmen automatisch überschrieben werden, sobald die Speicherkarte voll ist. Praktisch ist außerdem ein G-Sensor, der bei einer plötzlichen Erschütterung die aktuelle Aufnahme automatisch sichert, damit wichtige Szenen nicht überschrieben werden. Wer viel bei Dunkelheit unterwegs ist, sollte zusätzlich auf eine gute Lichtempfindlichkeit des Geräts achten, da diese die Bildqualität bei Nachtfahrten deutlich beeinflusst.
Rechtliche Aspekte beim Einsatz einer Dashcam
Der Einsatz einer Dashcam berührt in Deutschland auch datenschutzrechtliche Fragen, da beim Filmen des Straßenverkehrs zwangsläufig auch andere Verkehrsteilnehmer erfasst werden. Eine permanente, anlasslose Aufzeichnung wird datenschutzrechtlich kritischer gesehen als eine kurze, ereignisbezogene Speicherung im Falle eines Unfalls. Deshalb setzen viele Geräte auf eine automatische Kurzspeicherung, bei der nur die Sekunden rund um ein Ereignis dauerhaft gesichert werden, während der übrige Loop laufend überschrieben wird. Wer Aufnahmen einer solchen Kamera als Beweismittel nutzen möchte, sollte sich bewusst sein, dass die rechtliche Bewertung im Einzelfall von Gerichten unterschiedlich gehandhabt werden kann. Ein umsichtiger Umgang mit den Aufnahmen, etwa das zeitnahe Löschen nicht benötigten Materials, ist daher grundsätzlich empfehlenswert.
Häufige Fragen zur Dashcam
Oft gefragt wird, ob eine Dashcam auch bei laufendem Motor ohne Fahrt aufzeichnen kann. Viele Modelle bieten dafür einen speziellen Parküberwachungsmodus, der bei Erschütterungen automatisch eine Aufnahme startet, auch wenn das Fahrzeug steht. Eine weitere häufige Frage betrifft die passende Speicherkarte: Da ein solches Gerät kontinuierlich aufzeichnet, sollte eine schnelle und ausreichend große Speicherkarte verwendet werden, um Aussetzer bei der Aufnahme zu vermeiden. Auch die Montage wird häufig thematisiert – die Kamera sollte so befestigt werden, dass sie die Sicht durch die Frontscheibe nicht einschränkt und gleichzeitig einen möglichst freien Blick auf das Verkehrsgeschehen bietet. Wird sie sorgfältig ausgewählt und richtig eingerichtet, lässt sie sich meist unkompliziert in den Alltag integrieren, ohne dass eine ständige Bedienung nötig ist.
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Sylvia ist stolze Mutter von zwei Kindern und Ehefrau. Sie berichtet mit ihrer Familie gern über neue Produkte im Netz und kooperiert dabei mit interessanten Firmen. So werden durch die hochwertig präsentierten Berichte, Produkte und Webseiten schneller bekannt.




