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Ein Kopfmassagegerät holt einen Teil des Head-Spa-Gefühls nach Hause. Es krault oder knetet die Kopfhaut, während du auf dem Sofa sitzt oder unter der Dusche stehst. Drei Bauarten sind verbreitet: der Kopfkrauler aus Holz oder Metall, die Kopfhaut-Massagebürste aus Silikon und das elektrische Kopfmassagegerät mit mehreren Modi. Welche davon zu dir passt, hängt vor allem davon ab, wann du sie benutzen willst. Hier steht, worauf es beim Kauf ankommt und wie du daraus eine kleine Routine machst.
Was ein Head Spa ist und was davon zu Hause geht
Head Spa ist eine Kopf- und Kopfhautbehandlung, die aus Japan kommt. Im Studio gehören meist eine Kopfhautanalyse, eine gründliche Reinigung, eine lange Kopfmassage und viel warmes Wasser dazu. Das lässt sich zu Hause nicht nachbauen.
Was sich übertragen lässt, ist der Massageteil. Genau dafür sind Kopfmassagegeräte gedacht. Sie ersetzen keine geschulten Hände, aber sie machen aus der Haarwäsche oder dem Feierabend auf der Couch zehn ruhige Minuten.
Drei Bauarten im Überblick
Kopfkrauler
Der Kopfkrauler, oft auch Kopfmassage-Spinne genannt, hat einen Griff und viele dünne, biegsame Drähte mit kleinen Kugeln an den Enden. Du setzt ihn auf den Kopf und ziehst ihn langsam auf und ab. Er braucht keinen Strom, ist leicht und kostet wenig. Er sorgt eher für ein Kribbeln als für eine Massage. Unter der Dusche verfangen sich nasse Haare leicht in den Drähten.
Kopfhaut-Massagebürste
Die Kopfhaut-Massagebürste passt in die Handfläche und hat weiche Silikonborsten. Sie ist für die Haarwäsche gemacht. Du verteilst damit das Shampoo und massierst die Kopfhaut in kleinen Kreisen, statt mit den Fingernägeln zu rubbeln.
Elektrisches Kopfmassagegerät
Das elektrische Kopfmassagegerät hat mehrere rotierende Köpfe mit Silikonnoppen, einen Akku und meist zwei oder drei Programme. Es nimmt dir die Arbeit ab, und genau das ist der Punkt. Dafür ist es größer, schwerer und muss geladen werden.
Worauf du beim Kauf achten solltest
- Material der Massagepunkte. Weiches Silikon ist angenehmer auf der Kopfhaut als harter Kunststoff und lässt sich gut abspülen. Bei langen Haaren sind konische, glatte Köpfe sinnvoll, die Hersteller nennen das oft verwicklungsfrei.
- Wasserschutz. Wer das Gerät unter der Dusche benutzen will, sollte auf IPX7 achten. Nach der Norm übersteht ein Gerät damit kurzes Untertauchen. Die Hersteller raten trotzdem davon ab, es länger unter Wasser zu halten.
- Akku und Laden. Ein USB-Anschluss ist praktisch, weil du kein eigenes Netzteil brauchst. Achte auf die angegebene Laufzeit pro Ladung.
- Abschaltautomatik. Viele elektrische Geräte schalten nach zehn Minuten ab. Das ist sinnvoll, weil man auf der Couch schnell die Zeit vergisst.
- Abnehmbare Aufsätze. Lassen sich die Massageköpfe abnehmen, kannst du sie einzeln reinigen. Das ist bei Geräten, die mit Shampoo in Kontakt kommen, ein echter Vorteil.
- Gewicht und Griff. Du hältst das Gerät über dem Kopf. Ein paar hundert Gramm merkt man nach einigen Minuten im Arm.
Vier Geräte für unterschiedliche Routinen
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Für die Couch: arboleaf Kopfmassagegerät elektrisch
Das arboleaf Kopfmassagegerät (Werbelink) hat laut Hersteller acht Silikon-Massageköpfe mit zusammen 128 Noppen und drei Modi. Es ist nach IPX7 wasserdicht, wird per USB geladen und schaltet nach zehn Minuten automatisch ab. Dazu kommt eine Rotlicht-Funktion, die sich per Doppelklick ausschalten lässt. Die Köpfe sind konisch geformt, damit sich die Haare nicht verheddern.
Für Dusche und Reisetasche: COMFIER Kopfmassagegerät
Das COMFIER Kopfmassagegerät (Werbelink) arbeitet ebenfalls mit acht flexiblen Silikonköpfen. Die drei Programme erkennst du an der Farbe: Blau ist langsam, Grün intensiver, Orange wechselt zwischen beidem. Der Hersteller gibt 330 Gramm Gewicht und bis zu 60 Minuten Laufzeit pro Ladung an. Es ist nach IPX7 geschützt, die Aufsätze sind abnehmbar, und nach zehn Minuten schaltet es ab.
Für die Haarwäsche: HEETA Kopfhaut-Massagebürste
Die HEETA Kopfhaut-Massagebürste (Werbelink) ist eine handliche Silikonbürste mit flexiblen Borsten. Sie ist für die Dusche gedacht. Du verteilst damit das Shampoo und massierst die Kopfhaut, ohne die Nägel zu benutzen. Laut Hersteller eignet sie sich für dickes und dünnes, glattes und lockiges Haar. Wer erst einmal ausprobieren will, ob ihm Kopfhautmassage überhaupt gefällt, fängt am besten hier an.
Für das Kribbeln zwischendurch: HELDSON Kopfkrauler
Der HELDSON Kopfkrauler (Werbelink) hat einen polierten Griff aus FSC-zertifiziertem Holz und Finger aus Edelstahl, die sich der Kopfform anpassen. Der Hersteller gibt an, dass er dermatologisch auf Hautverträglichkeit getestet wurde. Er kommt in einer Geschenkbox und passt eher zu zwei Minuten am Schreibtisch als zu einer langen Massage.
So machst du dir ein kleines Head Spa im Bad
Mit einer Bürste und einem elektrischen Gerät lässt sich der Ablauf eines Studio-Besuchs grob nachstellen. So könnte das aussehen:
- Haare vorher trocken durchkämmen, damit sich nichts verknotet.
- Warm duschen und die Kopfhaut einige Minuten nur mit Wasser anfeuchten.
- Shampoo in die Hand geben und mit der Silikonbürste in kleinen Kreisen verteilen. Am Haaransatz über der Stirn beginnen und langsam zum Hinterkopf arbeiten.
- Gründlich ausspülen, dann Spülung oder Kur in die Längen geben.
- Haare im Handtuch ausdrücken, nicht rubbeln.
- Danach auf dem Sofa oder im Bett das elektrische Gerät auf der niedrigsten Stufe laufen lassen, bis es von selbst abschaltet.
Licht dimmen, Handy weglegen, ruhige Musik an. Die Ruhe gehört zum Head Spa genauso wie die Massage.
Wann du vorsichtig sein solltest
Drück nicht zu fest. Die Kopfhaut soll sich warm und gelockert anfühlen, nicht gereizt. Bei offenen Stellen, einem frischen Sonnenbrand, Entzündungen oder einer Hauterkrankung der Kopfhaut lässt du das Gerät besser weg und fragst vorher in der Hautarztpraxis nach. Gleiches gilt direkt nach einer Färbung oder einer chemischen Behandlung im Friseursalon. Kinder sollten elektrische Geräte nur unter Aufsicht benutzen.
Wenn du das Original erleben willst
Ein Gerät ist ein guter Einstieg. Wer wissen will, wie sich die volle Behandlung mit Wasser, Analyse und langen Massagegriffen anfühlt, kommt um einen Besuch im Studio nicht herum. Einen ausführlichen Ratgeber zum Head Spa in Köln mit Ablauf und Anbietern gibt es ebenso wie Übersichten zum Head Spa in Düsseldorf und zum Head Spa in Dresden.
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Studios mit Head-Spa-Angebot in deiner Nähe findest du bei Treatwell (Werbelink), dort lässt sich direkt online buchen. Als Gutschein gibt es Head Spa bei mydays (Werbelink), allerdings nur in einigen Städten: Berlin, Köln, Düsseldorf, Augsburg, Wuppertal, Limburg, Löhne und Hachenburg.
Häufige Fragen zum Kopfmassagegerät
Was bringt ein Kopfmassagegerät?
Ein Kopfmassagegerät massiert die Kopfhaut, ohne dass du selbst die Hände bewegen musst. Viele empfinden das als angenehm und entspannend, etwa abends auf dem Sofa oder bei der Haarwäsche. Es ist ein Wellness-Gerät für den Alltag. Eine Behandlung im Studio oder in einer Arztpraxis ersetzt es nicht.
Ersetzt ein Kopfmassagegerät ein Head Spa im Studio?
Nein, es deckt nur den Massageteil ab. Im Studio kommen Kopfhautanalyse, Reinigung, warmes Wasser und die Hände einer geschulten Fachkraft dazu, außerdem liegt man bequem. Zu Hause ist das Gerät eine Ergänzung oder ein Einstieg.
Wie lange sollte man die Kopfhaut massieren?
Fünf bis zehn Minuten reichen für eine Anwendung. Viele elektrische Geräte schalten deshalb nach zehn Minuten automatisch ab. Mit der Bürste unter der Dusche genügen oft schon zwei bis drei Minuten beim Einshampoonieren.
Kann ich ein Kopfmassagegerät unter der Dusche benutzen?
Ja, wenn es nach IPX7 wasserdicht ist und der Hersteller das ausdrücklich erlaubt. Silikonbürsten ohne Elektronik sind für die Dusche gemacht. Elektrische Geräte solltest du nicht länger unter Wasser tauchen und vor dem Laden gut abtrocknen lassen.
Bürste, Kopfkrauler oder elektrisch: was ist für den Anfang sinnvoll?
Für den Anfang ist eine Silikon-Massagebürste sinnvoll, weil sie wenig kostet und sofort in die Duschroutine passt. Gefällt dir die Kopfhautmassage, lohnt sich ein elektrisches Gerät für die Couch. Der Kopfkrauler ist eher etwas für das kurze Kribbeln zwischendurch oder als Geschenk.
Wie reinige ich ein Kopfmassagegerät?
Spül die Silikonteile nach jeder Anwendung mit klarem Wasser ab und lass sie an der Luft trocknen. Abnehmbare Aufsätze kannst du einzeln mit etwas mildem Seifenwasser waschen. Das Gehäuse mit Akku nur abwischen.
Wie oft darf ich ein Kopfmassagegerät benutzen?
Die meisten nutzen es mehrmals pro Woche, manche täglich zur Haarwäsche. Eine feste Regel gibt es nicht, wichtig ist die Bedienungsanleitung des Herstellers. Wenn die Kopfhaut juckt, gerötet ist oder spannt, legst du besser eine Pause ein.
Lesetipp: Beyer’s Oil: Natürliche Männerpflege vom Chiemsee

Sylvia ist stolze Mutter von zwei Kindern und Ehefrau. Sie berichtet mit ihrer Familie gern über neue Produkte im Netz und kooperiert dabei mit interessanten Firmen. So werden durch die hochwertig präsentierten Berichte, Produkte und Webseiten schneller bekannt.




