Wer sich mit dem Pizzabacken beschäftigt, sollte auch einen Blick in unseren Pizzaofen Ratgeber werfen, denn neben dem richtigen Teig entscheidet vor allem die Hitzequelle über das Gelingen einer knusprigen Pizza.

Pizzaofen RatgeberEiner leckeren Pizza kann man nur schwer widerstehen. Beim Pizza Ratgeber weis man jedoch, dass frisch gekaufte und tiefgekühlte Pizzas oft eine Enttäuschung sind.

Natürlich gibt es so manchen Pizzabäcker, der sein Handwerk wirklich versteht. Eine prima Alternative zum Fertigkauf aber ist es, Pizza einfach selber zu machen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Jeder kompetente Pizza Ratgeber sagt Dir, dass das richtige Mehl entscheidend für das Gelingen einer Pizza ist. Du solltest für Deine Pizza keineswegs herkömmliches Mehl verwenden, sondern auf spezielles Pizzamehl zurückgreifen.

Doch worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen herkömmlichem Mehl und Pizzamehl? Weizenmehle sind das schließlich beide.

Auf das richtige Mehl kommt es an

Pizza mit Wein

Der Unterschied zwischen herkömmlichem Mehl und hochwertigem Pizzamehl ist ein hoher Anteil an Klebeeiweiß, der in deutschen Weizenmehlen mit 7 bis 9 Prozent viel zu niedrig für einen ordentlichen Pizzateig ist.

Benutze besser ein italienisches Weizenmehl Tipo (Typ) 00. Ein solches Weizenmehl mit hohem Glutenanteil ist auch als Pizzamehl gekennzeichnet.

Es hat im Idealfall einen Klebeeiweißanteil zwischen 12,5 und 14 Prozent. Die genauen Angaben, auf die Du unbedingt achten solltest, stehen auf der Verpackung.

So gelingt Dir ein superdünner Pizzateig

Mit einem guten Pizzamehl vom Typ 00 gelingt Dir garantiert ein superdünner Teig, den Du dann nach Herzenslust belegen kannst.

Gebe auf 300 Gramm Mehl 2 Esslöffel gutes Olivenöl, einen Teelöffel Salz, eine Prise Zucker, 150 Gramm lauwarmes Wasser und einen halben Würfel am besten frischer Hefe.

Der Pizza Ratgeber empfiehlt, den Teig an einem warmen Ort mindestens 40 Minuten gehen zu lassen. Nachdem der Teig dünn ausgerollt und appetitlich belegt ist, muss die Pizza dann noch etwa 25 Minuten gebacken werden. Wir wünschen schon einmal guten Appetit!

Der Pizza Ratgeber empfiehlt, bei der Auswahl des Mehls achtsam zu sein. Hast du weitere Zubereitungstips? Hinterlasse uns doch einen Kommentar.

Pizzaofen Ratgeber: So findest Du den passenden Ofen

Ein guter Pizzaofen Ratgeber schaut nicht nur auf den Teig, sondern auch auf das Gerät, in dem die Pizza am Ende landet. Denn selbst der beste Teig aus feinstem Tipo-00-Mehl entfaltet sein volles Potenzial erst dann, wenn er bei ausreichend hoher und gleichmäßiger Hitze gebacken wird. Klassische Haushaltsöfen stoßen hier oft an ihre Grenzen, weshalb sich viele Hobbybäcker früher oder später für einen eigenen Pizzaofen entscheiden.

Welche Brennstoffart passt zu Dir?

Bevor Du Dich für ein Modell entscheidest, lohnt sich ein Blick auf die verschiedenen Beheizungsarten, denn jede bringt eigene Vor- und Nachteile mit sich.

  • Holzbefeuerte Pizzaöfen: Sie sorgen für ein besonders authentisches Aroma und hohe Temperaturen, benötigen im Gegenzug aber etwas Übung im Umgang mit Feuer und Glut sowie regelmäßigen Nachschub an trockenem Brennholz.
  • Gas-Pizzaöfen: Sie lassen sich in der Regel unkompliziert und stufenlos regulieren, heizen zuverlässig auf und eignen sich gut für alle, die häufiger und spontan Pizza backen möchten.
  • Elektrische Pizzaöfen: Diese Variante ist meist besonders platzsparend und auch für den Innenbereich geeignet, da kein offenes Feuer und kein Rauch entstehen.

Größe und Aufheizzeit im Blick behalten

Neben der Brennstoffart spielt auch die Größe des Pizzaofens eine wichtige Rolle. Wer regelmäßig für mehrere Personen backt, sollte auf einen ausreichend großen Garraum sowie einen stabilen Pizzastein oder eine Schamottplatte achten, damit mehrere Pizzen nacheinander gebacken werden können, ohne dass die Temperatur zu stark absinkt. Ebenso lohnt sich ein Blick auf die Aufheizzeit: Je nach Modell und Brennstoffart kann es einige Minuten bis über eine halbe Stunde dauern, bis die gewünschte Backtemperatur erreicht ist. Ein durchdachter Pizzaofen Ratgeber empfiehlt daher, vor dem Kauf genau zu überlegen, wie oft und für wie viele Personen gebacken werden soll.

Pflege und Reinigung des Pizzaofens

Damit lange Freude an Deinem Pizzaofen besteht, gehört eine regelmäßige Pflege einfach dazu. Nach jedem Backen sollte der Ofen zunächst vollständig auskühlen, bevor er gereinigt wird. Lose Reste von Mehl oder verbranntem Belag lassen sich meist einfach mit einer weichen Bürste oder einem Pizzaschieber vom Pizzastein entfernen. Von aggressiven Reinigungsmitteln oder scharfen Metallgegenständen solltest Du bei Naturstein- oder Schamotteflächen lieber absehen, da diese die Oberfläche beschädigen können. Ein Pizzastein sollte grundsätzlich niemals mit Wasser und Spülmittel gereinigt werden, da poröses Material Feuchtigkeit aufnimmt und dadurch beim nächsten Aufheizen Risse entstehen können. Bei Modellen mit Edelstahlgehäuse reicht meist ein trockenes oder leicht feuchtes Tuch für die Außenreinigung völlig aus.

Tipps für gleichmäßiges Backergebnis

Für ein gutes Backergebnis empfiehlt es sich, den Ofen ausreichend lange vorzuheizen, damit der Pizzastein die Hitze vollständig speichern kann. Erst wenn Stein und Garraum die gewünschte Temperatur erreicht haben, entfaltet sich der typische knusprige Boden mit luftigem Rand. Ein Pizzaschieber mit etwas Mehl oder Gries erleichtert außerdem das Hineingleiten der rohen Pizza in den Ofen, ohne dass der Teig am Untergrund kleben bleibt.

Häufige Fragen zum Pizzaofen

Viele Einsteiger fragen sich, ob ein spezieller Pizzaofen wirklich notwendig ist oder ob nicht auch der normale Backofen ausreicht. Grundsätzlich lässt sich auch im heimischen Backofen mit Pizzastein ein gutes Ergebnis erzielen, allerdings erreichen dedizierte Pizzaöfen in der Regel deutlich höhere Temperaturen und kürzere Backzeiten, was dem Ergebnis oft zugutekommt. Wer sich unsicher ist, welches Modell zu den eigenen Bedürfnissen passt, findet in einem ausführlichen Pizzaofen Ratgeber in der Regel eine gute Orientierung zu Größe, Brennstoffart und Handhabung im Alltag.

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